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Unter einem guten Stern

Die Zeichen für das Weihnachtsgeschäft 2011 stehen auf Wachstum. Angesichts der positiven Umsatzentwicklung seit Jahresbeginn hebt der Handelsverband Deutschland (HDE) seine Prognose für dieses Jahr auf plus 2 Prozent an. Für das Weihnachtsgeschäft im November und Dezember rechnet der Verband nach einer Händlerumfrage mit einem Plus von nominal 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das startende Weihnachtsgeschäft machte sich bereits Anfang November bei den Online-Umsätzen bemerkbar, so die aktuelle Erhebung des Instituts für Handelsforschung (IFH). Demnach ist nicht nur das gegenwärtige Geschäft gut angelaufen, sondern auch die Aussichten auf die zu erwartenden Umsätze durchweg positiv. 75 Prozent der befragten Online-Händler rechnen mit weiterhin steigenden Zahlen, und nur 2,3 Prozent befürchten Umsatzeinbußen.

 

Startschuss für Geschenkejäger: Wer kauft wann?

14,7 Prozent der Befragten haben ihre Geschenke bereits im Oktober gekauft, so eine Umfrage unter 1.000 Teilnehmern des Couponing-Portals DailyDeal. Die meisten Deutschen kaufen ihre Weihnachtsgeschenke jedoch im November (40,9 Prozent) und im Dezember (38,9 Prozent), wobei nur 1,4 Prozent direkt am 24. Dezember noch die Shops stürmen. Über die Hälfte der Online-Händler sind für kurzfristige Bestellungen gerüstet und ermöglichen bei Eingang der Online-Bestellungen bis zum 23. Dezember die rechtzeitige Zustellung bis Heiligabend, ergab die Monatsfrage des ECC-Konjunkturindex.

 

Geld investieren für die Liebsten: Wer kauft wie viel?

Im europäischen Vergleich liegen die Deutschen mit ihrer Ausgabefreude zu Weihnachten weit vorne. Die meisten Deutschen (38,7 Prozent) haben in diesem Jahr zwischen 100 und 250 Euro für Weihnachtsgeschenke zur Verfügung. 30,1 Prozent, das ist fast jeder Dritte, greift tiefer in die Tasche und gibt zwischen 250 und 500 Euro für seine Liebsten aus. 22,4 Prozent haben sogar ein Budget von mehr als 500 Euro für Weihnachtsgeschenke vorgesehen. Lediglich 8,8 Prozent werden voraussichtlich weniger als 100 Euro für Geschenke in die Hand nehmen. (Quelle: E-Commerce-Magazin)

 

Die beliebtesten Weihnachtsgeschenke: Wer kauft was?

Aus den vergangenen Jahren ist bekannt, was die meisten Männer und Frauen sich wünschen – das ändert sich auch in diesem Jahr kaum: Männer sind nach wie vor besonders an multimedialer Technik interessiert, während Frauen Bücher bevorzugen. Allerdings beschenken sich Paare, laut einer Online-Umfrage von DailyDeal unter 1.000 Teilnehmern, am liebsten mit Eventbesuchen (36 Prozent) und Wellness-Wochenenden (23 Prozent). 21 Prozent schenken ihrem Partner oder ihrer Partnerin Parfüm. Kleidungsstücke wie Shirts, Pullover und Jacken belegen mit 18 Prozent den vierten Platz. Allgemein liegen Gutscheine im Trend, denn damit bleibt innerhalb eines festgelegten Rahmens eine angenehme Auswahlmöglichkeit bestehen: Gutscheine für Veranstaltungsbesuche rangieren dabei ganz oben (43 Prozent), danach folgen Coupons für Shops (37 Prozent) und Gutscheine für Bücher (36 Prozent).

 

Online-Bestellung, Kaufhaus, Fachhandel oder Supermarkt: Wer kauft wo?

Untersuchungen zeigen, dass der Internethandel den klassischen Point of Sale bei den Umsätzen auch in diesem Jahr überholen wird. Wie das E-Commerce-Magazin berichtet, haben 38,5 Prozent der bei einer Umfrage Befragten vor, ihre Geschenke online zu bestellen. 26,7 Prozent machen einen Kaufhausbummel, um Geschenke zu kaufen. Auf den Fachhandel vertrauen 25,9 Prozent. Und 20 Prozent, das heißt jeder Fünfte, stöbert im Supermarkt nach Geschenken.

Prognosen zufolge werden die Online-Umsätze in Deutschland um 13,6 Prozent auf 9,5 Milliarden Euro zulegen. Das wäre ein Anteil von 14,4 Prozent am gesamten Weihnachtsgeschäft. Im Vergleich zu 2010 hat sich der Anteil damit um 1,4 Prozent erhöht. 2009 betrug der Anteil noch 11 Prozent. Doch auch die Kaufhäuser in Deutschland dürfen mit einem leichten Umsatzplus von 1,1 Prozent rechnen. (Quelle: Focus.de) Bei so erfreulichen Aussichten möchte man am liebsten immer Weihnachten haben. Also, rein in den Weihnachtstrubel!

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