So bleibt Ihre Webseite oben: 5 Ranking-Faktoren bei Google

Google hat seinen Suchalgorithmus geändert: Was mit dem Panda Update begann, wurde seit dem 25. April 2012 mit dem Penguin Update komplettiert. Das Ziel des Updates ist die qualitative Verbesserung der Suchergebnisse bei Google. Die Folge ist, dass die bisherigen Rankingregeln nicht mehr gelten und die klassische Suchmaschinenoptimierung an Bedeutung verliert. Denn das Penguin Update sorgte nicht nur dafür, dass Webseiten mit minderwertigen Inhalten nach unten gerankt wurden, sondern auch „überoptimierte“ Webseiten.

SEO-Regeln, die Penguin außer Kraft gesetzt hat
Zu den auffällig optimierten Webseiten gehören vor allem diejenigen, die über eine unnatürlich hohe Anzahl von Links und Blogkommentaren verfügen oder die ihre Keywords massenhaft aufgeführt haben und deren Verlinkungen im Text von Spamseiten stammen. Zudem führt der Linkaustausch im großen Stil nicht mehr zu einem besseren Rankingplatz.

Neue SEO-Regeln durch Penguin
Die Zeiten, als externe Links als Wundermittel für gutes Google-Ranking galten, sind vorbei. Stattdessen zeigen Studien, dass die Bedeutung von Facebook, Twitter und GooglePlus enorm steigt. Kein Wunder, dass Google sein eigenes soziales Netzwerk GooglePlus aufgebaut hat, denn klassisches SEO ist zukünftig mehr mit Social Signals, also Empfehlungen, Tweets und Likes, aus sozialen Netzwerken verknüpft als bisher. Google gibt zu, dass die Einbindung von Social-Buttons die Optimierung und damit den Erfolg einer Internetseite fördert. Angeblich plant Google die semantische Suche. Wer also im Ranking von Google ganz oben sein will, muss folgende Aspekte berücksichtigen:

  1. Inhalte der Webseite müssen verbessert und hochwertiger werden, das heißt: interessanter Content und themenrelevante Links (Die Anzahl der Links spielt keine Rolle mehr).

  2. Das Layout einer Webseite könnte langfristig zum Bewertungskriterium werden.

  3. Die Verlinkung wird gut bewertet, wenn sie von externen Seiten mit guten Inhalten erfolgt.

  4. Die Verlinkung von Long-Tail-Keywords ist besser als immer die gleichen Keywords zu verwenden.

  5. Social Signals wirken sich positiv auf das Ranking einer Webseite aus (also zum Beispiel der Klick auf den Like-Button bei Facebook verbessert das Ranking für die empfohlene Seite, da dadurch ein Link aus einem sozialen Netzwerk entsteht).

Fazit: Durch Penguin bestimmen externe Links, Empfehlungen aus sozialen Netzwerken, die Ladezeit einer Internetseite und interne Verlinkungen das Ranking bei Google. (Quelle: eCommerce-vision.de) Online-Marketeer sollten sich über die Konsequenzen des Penguin Updates informieren und entsprechende Maßnahmen ergreifen, um im Ranking nicht abgehängt zu werden. Dabei ist klar, dass sich SEO nicht komplett verändert – es sind lediglich andere Ranking-Faktoren zu beachten. Und es ist wichtig zu wissen, dass Social Media dabei eine größere Rolle spielt als vorher.

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