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Kaufbereitschaft erhöhen: mit E-Mail-Marketing oder Social Media?

Der Kundendialog über Marketing-E-Mails und Social Media soll die Kaufbereitschaft erhöhen. E-Mail-Marketing wird quer durch alle Branchen für die Vertiefung von Kundenbeziehungen bereits vielfach erfolgreich eingesetzt. Das Potenzial von Social Media haben inzwischen auch kleine und mittelständische Unternehmen erkannt.

Social Media
Dennoch werden die Vorteile des Kundendialogs über Social Media weiterhin unterschätzt, so eine Studie der Hochschule Bremerhaven. Denn trotz intensiver Betreuung von Social-Media-Plattformen wird Social Media noch viel zu selten als lokales Dialog- und Profilierungselement für mehr Kundennähe und Serviceorientierung eingesetzt.

Das ist bedauerlich, denn ein Drittel der Deutschen (34 Prozent) nutzt nach eigener Aussage jede freie Minute, um online zu gehen. Internetnutzer sind in Deutschland durchschnittlich 140 Minuten am Tag online und verbringen knapp ein Viertel dieser Zeit (23 Prozent) in sozialen Netzwerken. Das geht aus einer Erhebung im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom hervor. Und jeder zweite Deutsche kauft inzwischen überwiegend im Internet ein, darunter vor allem Bücher, Kleidung, Schuhe, Elektro- und Haushaltsgeräte, laut einer Studie der Creditplus Bank.


E-Mail-Marketing
Marketing-E-Mails sind aktuell der effektivste Direktmarketingkanal in Großbritannien, sagt eine Studie des E-Mail-Marketing-Unternehmens Exact Target. 46 Prozent der Internetnutzer haben nach dem Erhalt einer E-Mail schon einmal ein beworbenes Produkt gekauft, bei Direct Mailings sind es 40 Prozent. Social-Media-Marketing ist bislang weit weniger erfolgreich: Auf Facebook reagierten nur 10 Prozent mit einem Kauf, bei Twitter waren es lediglich 4 Prozent.


Ausblick
Obwohl über Twitter bislang die geringsten Verkäufe zu verzeichnen sind, erhöht das Folgen von Unternehmen bei Twitter die Kaufbereitschaft jedoch am stärksten. Bei der Umfrage gaben 32 Prozent an, dass sie bevorzugt etwas bei einem Unternehmen kaufen würden, dem sie bei Twitter folgen. 24 Prozent würden etwas bei einem Unternehmen kaufen, dass sie bei Facebook „Liken“, und bei 21 Prozent steigt die Kaufbereitschaft durch bei einem Unternehmen abonnierte Online-Newsletter. Als Hauptgrund für das Abonnieren von Newslettern oder das Folgen eines Unternehmens auf Facebook gaben die Befragten Angebote und Give-Aways an, bei Twitter wurden zudem Informationen zu Interessen und über Neuheiten aus dem Unternehmen erwartet.

Nicht zu unterschätzen ist jedoch sicherlich auch das Vertrauen, dass Unternehmen durch ihre Präsenz und die Art ihres Auftritts zu ihren Kunden aufbauen. Selbstverständlich kauft der Kunde lieber bei einem Unternehmen, das er „kennt“ und mit dem er gute Erfahrungen gemacht hat. Sowohl E-Mail-Marketing als auch Social Media können diese Marketingarbeit leisten. Unternehmen sollten nur nicht verpassen, in den direkten Kundendialog einzusteigen!

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