Facebooks Timeline: Relevanz für Firmen

Die Profil-Chronik Timeline auf Facebook wird Ende März auch für Unternehmens-Websites verpflichtend. Damit sind Nachrichtenstreams der Nutzer nicht mehr werbefrei, Anzeigen erscheinen beim Nutzer wie Neuigkeiten von Freunden. So macht Facebook einen weiteren Schritt als interessantes Marketinginstrument für Unternehmen.

 

Laut Heine PR können folgende Änderungen für die Markenkommunikation bedeutsam sein:

1. Titelbild: Unternehmen/Organisationen werden mit einem größeren Bild dargestellt.

2. Seiten-Chronik: Mit der Seiten-Chronik können Meilensteine des Unternehmens hinzugefügt, Beiträge hervorgehoben oder versteckt und chronologisch nach Jahreszahl sortiert werden.

3. Administrationsbereich: Das Verwalten von Facebook-Seiten wird erleichtert; Administratoren können ab sofort auf die Nachrichten von Nutzern antworten, Benachrichtigungen kontrollieren und Statistiken einsehen.

4. Aktivitäten von Freunden: Schon beim ersten Besuch können die Aktivitäten von Freunden auf der Facebook-Seite gesehen werden.

5. Aktivitäten-Protokoll: Administratoren können alle Inhalte inklusive versteckter Beiträge auf ihrer Seite sehen, die Beiträge hervorheben, verstecken und sie nach Jahreszahl ordnen.

 

Allerdings sind bei allen Einstellungen Vorgaben zu berücksichtigen: Das neue Titelbild muss 399 Pixel breit sein und darf zum Beispiel keine Werbebotschaften oder Handlungsaufforderungen beinhalten. Außerdem hat sich die Breite von Tabs auf max. 810 Pixel vergrößert, so dass Anpassungen nötig sind. Die Neuerungen der Seitenchronik haben zur Folge, dass Beiträge nun nicht mehr einheitlich dargestellt sind, sondern unterteilt werden in normale Postings, Favoriten oder Meilensteine. Der Wechsel zur Timeline vollzieht sich also nicht ganz von allein. Jedes Unternehmen ist daher aktuell dazu aufgefordert, die eigene Facebook-Seite zu überarbeiten.

 

Ausblick: Geplant sind darüber hinaus sogenannte Offers. Sie gehören zu Facebooks Couponing-Dienst für Firmen, die Gutscheine direkt von der Fanpage verteilen möchten. Damit bekommen Unternehmen ein attraktives Marketinginstrument an die Hand, das möglicherweise interessanter ist als Gutscheinangebote von Coupon-Plattformen.

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