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Erfolgsmessung im E-Mail-Marketing: Das sollten Marketers im Blick behalten

Die Erfolgsmessung von Marketingmaßnahmen ist für Unternehmen heutzutage relevanter denn je. E-Mail-Marketing gilt derzeit als effektivste und transparenteste Werbeform.
Das liegt sicherlich daran, dass die Erfolgsmessung hier sehr einfach ist. Laut einer Studie zur Email-Expo werten 91 Prozent der E-Mail-Versender ihre Mailings aus, 83 Prozent prüfen die Ergebnisse von Online-Bannern und Webshops, bei SEO und Social Media sind es dagegen nur 60 Prozent.

Investieren wollen die Befragten in diesem Jahr in E-Mail-Marketing, SEO und die eigene Webseite. So bleibt E-Mail-Marketing einmal wieder im Interessensfokus von Werbetreibenden.

Was sind die wichtigsten Kriterien für die Erfolgsmessung bei E-Mail-Marketing? Und: Welchen Fakten und Zahlen sollten Marketers beim E-Mail-Marketing im Blick behalten?

1. Zustellrate: Sie zeigt die Anzahl der effektiv zugestellten Newsletter an (Soft Bounces und Hard Bounces wurden dabei von dem Gesamtversand abgezogen).
Daran ablesbar:
Ob Newsletter im Posteingang ankommen.

2. Öffnungsrate: Über den Aufruf eines Trackingpixels gibt sie Auskunft über die Anzahl der geöffneten E-Mails (Werte sind unzuverlässig, da Newsletter, die mit geblockten Bildern gelesen werden, nicht gezählt werden).
Daran ablesbar:
Ob Empfänger den Newsletter öffnen.

3. Klickrate: Sie misst die Anzahl aller Klicks in einer E-Mail und bezieht sich auf die Gesamtzahl der zugestellten Newsletter.
Daran ablesbar:
Ob weitere Aktionen auf der Webseite, im Webshop oder über Social Media veranlasst wurden.

4. Effektive Klickrate: Sie zeigt, wie viel Prozent der Empfänger eine E-Mail geöffnet und dann auf einen darin vorhandenen Link geklickt haben.
Daran ablesbar:
Ob sich die Effektivität der Themen und der Nutzwert von Incentives bestätigt sowie Erwartungen der Empfänger erfüllt wurden.

5. Conversion-Rate: Sie ist die Umwandlungsrate, die angibt, wie viele Kunden weitere Informationen angefordert oder die Webseite besucht haben (Ziel sollte vorher festgelegt werden, zum Beispiel Anmeldung, Angabe von Kontaktdaten, Verkäufe).
Daran ablesbar:
Ob das gewünschte Ziel durch die Aktion erreicht wurde.

6. Return on Investment (ROI): ROI ist eine Größe für die Wirtschaftlichkeit einer Investition.
Daran ablesbar:
Ob die Aktion wirtschaftlich effektiv war.

7.  Öffnungswert: Er bezeichnet den Quotienten zwischen den Unique-Werten und gesamten Öffnungen (Faktor 2 bedeutet, dass eine E-Mail von den Empfängern durchschnittlich zweimal geöffnet wurden).
Daran ablesbar:
Ob und wie oft der Newsletter weitergeleitet wurde und damit wie hoch der Nutzwert der Information war.

8. Abwanderungsrate: Sie setzt alle Abmeldungen und inaktiven Empfänger in ein Verhältnis mit der durchschnittlichen Verteilergröße.
Daran ablesbar:
Optimierungsbedarf und wie viele Adressen generiert werden müssen, um die Verteilergröße auszubauen.

9. Besucherrate: Sie zeigt die Umwandlung von Interessenten auf der Anmeldeseite zu Abonnenten (Beachtet werden sollte auch die Gesamtzahl der Webseiten-Besucher).
Daran ablesbar:
Ob das Anmeldeformular oder die Webseite optimiert werden sollte.


10. Inaktivitätsrate: Sie zeigt an, wie viele Abonnenten inaktiv sind, das heißt keine Klicks, Öffnungen, Bounces, Antworten oder Abmeldungen erzeugt haben.
Daran ablesbar:
Ob Reaktivierungsmaßnahmen, zum Beispiel durch Direktansprache, ein Angebot oder einen optimierten Newsletter ergriffen werden sollten.


Abschließend ist es interessant zu wissen, ob die Abonnenten den Newsletter vermehrt mobil abrufen, zum Beispiel über Smartphones oder Tablets. Ist dies der Fall, sollten Unternehmen darauf reagieren und die Newsletter-Gestaltung professionell anpassen. So bleiben Newsletter-Abonnenten erhalten.

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