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6 Tipps für korrekten Datenumgang

Durch die EU-Datenschutzverordnung werden die Pflichten für Unternehmen voraussichtlich zunehmen. Derzeit wird noch im Bundestag und im EU-Parlament über die konkreten Details beraten. Die EU beabsichtigt, noch in der zweiten Jahreshälfte die Datenschutz-Grundverordnung in Kraft zu setzen. Ihre unmittelbare Anwendbarkeit beginnt zwei Jahre später, also 2014. Das sollten Unternehmen beachten:


1. Informationspflicht steht an erster Stelle:
Unternehmen müssen ihren Nutzern erweiterte Auskunftsrechte einräumen, dazu gehören auch Berichtigungs-, Sperrungs- und Löschungsrechte. Tipp: Datenschutzerklärung neben das Impressum setzen und auf jeder Seite des Webauftritts leicht zugänglich machen.


2. Einwilligungen einholen hat höchste Priorität:
Unternehmen müssen die Einwilligungen ihrer Nutzer haben und evtl. sogar vorweisen können. Tipp bei E-Mail-Marketing: Double-Opt-In statt Single-Opt-In (möglicherweise lässt sich dieses Prinzip der doppelten Einwilligung durch ein zusätzliches Bestätigungs-Kontrollkästchen auch auf Social Media anwenden)


3. Einwilligungen für Cookies einholen:
Unternehmen müssen diese von ihren Nutzern vorliegen haben. Tipp: Ausnahmeregelungen für Cookies zum Einloggen und für den Warenkorb von Onlineshops werden noch diskutiert.


4. Auf Widerspruchsrecht für Nutzungsprofile hinweisen:
Nutzungsprofile dürfen für Werbung und Marktforschung erstellt werden, müssen aber anonymisiert werden und dürfen zum Beispiel nicht in Zusammenhang mit der IP-Adresse des Nutzers gebracht werden. Voraussetzung: Nutzer müssen in der Datenschutzerklärung auf ihr Widerspruchsrecht hingewiesen werden, wenn sie nicht widersprechen, sind Unternehmen auf der sicheren Seite.


5. Auf Widerspruchsrecht für Webanalyse-Tools hinweisen: Webanalyse-Tools dürfen für Werbung und Marktforschung erstellt werden. Voraussetzung: Nutzer müssen in der Datenschutzerklärung auf ihr Widerspruchsrecht hingewiesen werden, wenn sie nicht widersprechen, sind Unternehmen auf der sicheren Seite.


6. Auf Widerspruchsrecht beim E-Mail-Versand hinweisen:
Bei jedem Versand einer E-Mail mit werblichem Inhalt muss der Werbende den Kunden auf sein Widerspruchsrecht hinweisen. Anmerkung: Die meisten Newsletterversender beachten das heute schon.

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