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Safer Internet Day 2015

©iStockphoto.com / ricardoinfante

Der jährliche Safer Internet Day  fand in diesem Jahr am 10. Februar  unter dem Motto „Gemeinsam für ein besseres Internet“ statt.  Die Initiatoren wollten auf einen sicheren Umgang mit persönlichen und gewerblichen Daten aufmerksam machen. Dabei besteht die Problematik, dass trotz zusammenwachsender Märkte einheitliche Richtlinien zum Datenschutz und E-Commerce eher eine Seltenheit sind.

Viele Unternehmen verwenden die E-Mail als Marketingstrategie. Laut des Fachmagazins content-manager.de findet rund 87 Prozent der Kommunikation zwischen Partnern, Lieferanten und Kunden elektronisch statt. Der Erfolg ist jedoch in letzter Zeit durch das mangelnde Vertrauen durch gewisse Abhör- und Ausspäh-Skandale ins wanken geraten. E-Mail-Service-Provider wie der französische Anbieter Mailjet, müssen Handlungsspielräume, Angebote sowie Kundenanfragen den sich laufend ändernden Bedürfnissen anpassen. Rechtliche Unterstützung für Internet- und E-Mail-Service-Provider findet man dabei kaum. Dabei würde eine einheitliche Rechtssprechung eine finanzielle und zeitliche Entlastung bedeuten.

Mailjet berichtet, welche Themen sich Unternehmen in den nächsten Monaten stellen müssen. Im Jahr 2015 werden sich Marketing- und IT-Sicherheitsbeauftragte mit Datenschutz, Verschlüsselungen von Kommunikation und Daten, wachsende Gefahr durch Schadsoftware und Mobile Device Security befassen müssen.

Keine Entwarnung von Spam

Auch wenn  Spam weltweit abgenommen hat, gibt es noch keine Entwarnung. Vor allem bei deutschen Unternehmen wird das Risiko weiter steigen. Neben den USA und Großbritannien gehört Deutschland zu den Spitzenreitern von Spammern. Durch die Unsicherheit des Empfängers werden die Spamfilter noch zusätzlich verschärft. Somit wird es für Unternehmer immer schwieriger Ihre Kunden zu erreichen. Nur rund 36 Prozent der deutschen Marketing-Verantwortlichen wissen über die aktuellen Spam-Richtlinien Bescheid. Daher sollte unbedingt auf professionelle Partner gesetzt werden.

Bewusste Entscheidung für Europa

Bei der Entscheidung eines E-Mail Providers, bleibt die Sicherheit der Daten sowie die Nutzerprofile ein wichtiges Kriterium.  Unternehmen sollten deshalb darauf achten, dass der Anbieter über sichere Server in der EU verfügt. Europäische Server bieten sichere Verschlüsselungen von Daten und Kommunikation. Die aktuellen Gesetzgrundlagen gelten in der EU derzeit als relativ streng mit einem hohen Sicherheitsniveau.

Mehr Verantwortung bei Marketing-Entscheidern

Datenschutz, Datenspeicherung und das klassische Informationsmanagement werden zunehmend an Marketing-Verantwortliche abgegeben, um diese aktiv zu gestalten und zu steuern. Im Rahmen des Business Intelligence  sind sichere Daten wichtig, um bei ansteigenden E-Commerce und Social Media  langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen. Ein wesentliches Kriterium um die Lücken der Datensicherheit zu schließen ist, unter anderem die Mitarbeiter zu sensibilisieren. Das heißt für Marketing-Verantwortliche  vermehrt mit den Mitarbeitern zu kommunizieren.

Quelle: Fachmagazin content-manager.de

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