Erfahre, was uns
 und die Branche bewegt

Internationaler E-Commerce: Großbritannien auf der Pole Position

© viperagp-Fotolia.com

Die Internationalisierung des Online-Handels schreitet zügig voran, zunehmend werden Waren über das Internet grenzüberschreitend verkauft. Ganz vorne liegen dabei Großbritannien und die USA. Deutschland erreicht im Vergleich der größten E-Commerce-Nationen Platz drei. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie Weltweit gesucht“ von OC&C Strategy Consultants und Google.

Im Rahmen der Analyse wurden 1500 Online-Händler aus den sechs größten E-Commerce-Märkten im Hinblick auf ihre Internationalisierung untersucht: Großbritannien, die USA, Deutschland, Frankreich, die Niederlande und Skandinavien. Diese Nationen erwirtschaften zusammen mehr als die Hälfte des weltweit erzielten Umsatzes im Internethandel.

Was den Exportumsatz im E-Commerce  betrifft ist Großbritannien unangefochtener Spitzenreiter. Britische Online Shops lieferten 2013 Produkte im Wert von umgerechnet ca. 1,8 Mrd. Euro in die anderen untersuchten Märkte. In der Gesamtbilanz beträgt der Großbritanniens Überschuss im E-Commerce 869 Mio. Euro, gefolgt von den USA mit 132 Mio. Euro. Der Abstand zu Deutschland mit 13 Mio. Euro ist deutlich. Zu den international erfolgreichsten Online Shops zählen  eBay, Amazon, Zalando und Asos.

Allgemein wird der grenzüberschreitende E-Commerce in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen und die Umsätze dementsprechend steigen. Nach Einschätzung von OC&C Strategy Consultants kann mit einer Steigerung des Exportvolumens in den untersuchten E-Commerce-Märkten von aktuell 19 Mrd. Euro auf etwa 96 Mrd. Euro bis 2020 gerechnet. Hier liegen sowohl Chancen als auch zentrale Herausforderung für die Händler.

Bildnachweis: © viperagp - Fotolia.com

zurück zur Übersicht