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E-Mail-Marketing: besser als sein Ruf – auswerten, anpassen, Kosten sparen

Hohe Streuverluste, zu teuer, rechtlich heikel? Alles Unsinn! Wir räumen mit Vorurteilen gegen E-Mail-Marketing ein für alle Mal auf.

©iStockphoto.com/wenmei Zhou
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Im vergangenen Beitrag ging es darum, warum der Newsletter im Marketingmix effektiver ist als Facebook, Instagram oder Twitter. Das liegt unter anderem daran, dass E-Mail-Marketing dank gezielter Auswertungsmöglichkeiten nur geringe Kosten verursacht. Auch rechtlich gibt es keine Bedenken – mit dem richtigen Partner.

Natürlich ist nicht von der Hand zu weisen, dass die E-Mail für allerlei anrüchige und auch rechtswidrige Machenschaften herhalten muss. Das branchenübergreifende Jammern beim Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hat darüber hinaus dem Vorurteil Rückenwind gegeben, E-Mail-Marketing sei rechtlich heikel.

Dabei hat sich durch die DSGVO für seriöse E-Mail-Marketers nicht viel geändert. Einen Double-Opt-In gab es bei uns auch schon vor der DSGVO, um Adressen rechtskonform zu erheben und die Zustimmung des Nutzers zum Erhalt von E-Mails eindeutig nachzuweisen. Gleiches gilt für die Abmeldung vom Newsletter mit nur einem Klick.

Die DSGVO stärkt die Rechte des Nutzers, was wir begrüßen, denn dadurch wird zwielichtigen E-Mail-Versendern das Leben schwerer gemacht. Als werbetreibendes Unternehmen sollte man stutzig werden, wenn die Marketingagentur keinen Datenschutzbeauftragten führt. Auch der Sitz im Ausland, wie etwa auf Malta oder in Gibraltar, und Rechtsformen wie eine UG oder Limited fallen nicht gerade in die Kategorie der vertrauensbildenden Maßnahmen.

Zielgruppen effektiv segmentieren

Schön und gut, mögen Sie sagen, aber welchen Erfolg ich mit meinem Newsletter habe, kann ich doch gar nicht kontrollieren. Und ob. Ohne weiteres kann getrackt werden, ob Ihre E-Mail angeklickt und geöffnet wurde. Basisdaten wie das genutzte Betriebssystem, den verwendeten Browser, den E-Mail-Client oder ob die E-Mail auf einem mobilen Endgerät oder einem Desktop-PC empfangen wurde, können ebenso erfasst und ausgewertet werden wie die Lead-Generierung.

Und das ist lediglich ein Bruchteil der Daten, mit denen sich Zielgruppen passgenau segmentieren lassen. So können in dynamischen Newslettern Inhalte zum Beispiel nach Aktivitäten oder Kaufverhalten ausgesteuert werden. Ein gut gepflegter E-Mail-Verteiler verfügt auch über Informationen zu den Affinitäten der Empfänger, nach denen die Zielgruppe vor dem Versand ebenfalls segmentiert werden kann.

E-Mail-Marketing mit besserer Klickrate und hohem ROI

Auf diese Weise entstehen im Vergleich zu anderen Marketingkanälen nur geringe Streuverluste, was sich zum Beispiel in einer vergleichsweisen hohen Klickrate widerspiegelt. Während sie auf Facebook bei durchschnittlich 0,9 Prozent liegt, beträgt sie im E-Mail-Marketing 3,2 Prozent. Und auch der Return on Investment (ROI) kann sich sehen lassen: Nach Angaben der Data & Marketing Association erbringt ein US-Dollar, der in E-Mail-Marketing investiert wird, einen ROI zwischen 45 und 51 US-Dollar.

Und während viele Unternehmen in sogenannte „Brand Awareness“-Kampagnen viel Geld versenken, um die Sichtbarkeit ihrer Produkte zu erhöhen, gibt es diesen Effekt beim Newsletter kostenlos mit dazu, denn auch wenn eine E-Mail nicht geöffnet wird, wird sie doch gesehen. Natürlich muss der Werbedruck passend gesteuert werden – mit dem richtigen Partner an der Seite kein Problem.

Das alles beweist: E-Mail-Marketing kostet wenig und ist dennoch effektiv. Sicherlich gibt es, wie in jeder Branche, schwarze Schafe. Aber kein Handwerker würde auf den Hammer verzichten, nur weil man damit auch Menschen verletzen kann. Ebenso unsinnig ist es, im Marketing auf die E-Mail als Kommunikationswerkzeug zu verzichten.

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