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E-Commerce-Boom hält an

Online-Verkauf rentiert sich

E-Commerce hat sich in Deutschland als Absatzkanal fest etabliert. Und der positive Trend setzt sich fort: Erzielten deutsche Unternehmen im Jahr 2007 noch 11 Prozent ihres gesamten Umsatzes über das Internet, waren es 2011 bereits 17 Prozent! Im EU-Ranking liegt Deutschland damit auf Platz sechs, Spitzenreiter ist Tschechien mit einem Anteil von 25 Prozent. Weitere neue Zahlen dazu veröffentlichte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) Anfang August in einer Presseinfo. Demnach nutzen ein Fünftel der Unternehmen in Deutschland das Internet für den Verkauf von Waren oder Dienstleistungen. Somit erwirtschaften die deutschen Unternehmen jeden sechsten Euro im Internet. Beim Online-Verkauf liegt Deutschland mit 20 Prozent im EU-Vergleich hinter Norwegen (31 Prozent), Tschechien (26 Prozent), Schweden (24 Prozent), Dänemark (23 Prozent), Irland (23 Prozent), Belgien (22 Prozent) und Litauen (21 Prozent) auf Rang acht und dennoch deutlich über dem Durchschnitt der Europäischen Union von 13 Prozent.

 

Online-Einkauf beliebter denn je

Getoppt wird der Verkauf im Internet noch durch den Online-Einkauf von Waren oder Dienstleistungen: 54 Prozent der deutschen Unternehmen (mit mehr als 10 Mitarbeitern) erledigen ihren Einkauf ganz oder teilweise online. Damit liegt Deutschland im Vergleich der EU-Länder auf dem vierten Platz hinter Dänemark (71 Prozent), Norwegen (61 Prozent) und Österreich (59 Prozent). Durchschnittlich setzen 35 Prozent der Unternehmen in der EU das Internet für die Beschaffung ein. Auf diese Weise profitieren Unternehmen von der Abwicklungsbeschleunigung und geringen Kosten. Für Diejenigen, die noch keinen eigenen Webshop haben, aber aufgrund der positiven Entwicklung gerne ins Onlinegeschäft einsteigen würden, folgen nun ein paar Tipps zur Erstellung des eigenen Webshops.

 

Praktische Tipps für den eigenen Webshop

Der Onlinehandel eignet sich besonders für mittelständische Einzelhändler, um kostengünstig neue Märkte zu erschließen und Käuferschichten zu vervielfachen. Für die Realisierung des eigenen Webshops sind zunächst einmal folgende Aspekte zu berücksichtigen (Quelle: Channel Partner, shopware AG):

 

  1. Shop-System: Überprüfung, ob Funktionen für den Shop ausreichen und der Preis angemessen ist. Tipp: Das Shop-System sollte suchmaschinenoptimiert sein, um in den Suchergebnisse nicht unterzugehen.

  2. Produkt: Festlegung, mit welchem Produkt an den Markt gegangen wird. Tipp: Das Sortiment kann später erweitert werden.

  3. Mitbewerber: Mit dem Onlineauftritt von Konkurrenten abheben. Tipp: Nicht nur auf Design oder Preise achten, sondern zusätzliche Serviceleistungen anbieten.

  4. Rechtliches: Neben Vertragsrecht sind beim Onlineverkauf Datenschutz, Markenrecht, Urheberrecht und Wettbewerbsrecht zu beachten. Tipp: Von Anfang an einen Anwalt für IT-Recht bzw. eine entsprechende Rechtsberatung mit permanenter Betreuung beauftragen.

  5. Zahlungsverfahren: Für unterschiedliche Kundenbedürfnisse verschiedene Zahlungsmöglichkeiten anbieten. Tipp: Neben herkömmlichen Zahlungsverfahren einen externen Zahlungsdienstleister wie Billsafe, Klarna oder PayPal einbinden.

  6. Kundenbindung: Hilfreich für die Kundenbindung sind ansprechende Produktvideos und erklärende Produktpräsentationen, Gutscheine, Rabatte oder Bonussysteme. Tipp: Der Versand regelmäßiger Newsletter mit neuesten Angeboten informiert und weckt Bedarf.

  7. Mobile Endgeräte: Das Shop-System sollte für mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablet-PCs optimiert sein, um den Einkauf auch darüber zu fördern. Tipp: Einen Experten damit beauftragen.
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