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10 Neuheiten: Was Marketeers durch Outlook.com erwartet

Nur wenige Stunden nach dem Start des neuen Dienstes Outlook.com haben sich laut Microsoft bereits mehr als eine Millionen Nutzer dafür angemeldet. Outlook.com ist Microsofts Neuentwicklung in Sachen Webmail und könnte Hotmail über kurz oder lang ablösen. Was begeistert die User so an dem neuen Webmail-Dienst, und welche Auswirkungen hat er auf das E-Mail-Marketing?

 

Outlook.com mit begehrten Funktionen

Outlook.com begeistert nicht nur durch sein aufgeräumtes Design, sondern vor allem durch zahlreiche neue Funktionen. Anwender können sich mit ihrer Microsoft-Live-ID oder ihren Hotmail-Daten anmelden und dann auf eine @outlook.com-Adresse umsteigen. Mit dem inzwischen üblichen unbegrenzten Speicherplatz steigt auch der Bedarf nach schnellen Aufräumfunktionen der Inbox, automatischen Filtern und einem übersichtlichen Design. All das bietet Outlook.com.

Auswirkungen auf das E-Mail-Marketing

Nicht nur, dass Hotmail-Adressen auf dem Rückzug sind und daher zukünftig weniger Empfänger darüber erreichbar sein werden: Marketers dürfte vor allem interessieren, wie ihre Newsletter bei Outlook.com bzw. ihren Account-Besitzern ankommen und wie mit ihnen umgegangen wird. Neben den Standardfunktionen wie der detaillierten Suche, der Nachrichtenarchivierung, der automatischen E-Mail-Weiterleitung und der Urlaubsbenachrichtigung, gibt es 10 Neuheiten bei Outlook.com, die Marketers kennen sollten (Quelle: golem.de):

  1. E-Mails klassifizieren: Eingehende E-Mails werden automatisch klassifiziert (nach bekannten Absendern, Newslettern, Versandinformationen, Updates aus sozialen Netzwerken).
    Tipp:
    Beim Newsletterversand auf Absendername und gute Reputation achten!

  2. Inbox aufräumen: E-Mails oder Absenderadressen der vergangenen 14 Tage können archiviert oder gelöscht werden; dafür sind eigene Sortierfilter möglich.
    Tipp:
    Klare, interessante Betreffzeile wählen, damit der Newsletter archiviert statt gelöscht wird.

  3. Quick View: Markierte E-Mails und Anhänge lassen sich in der Schnellansicht ansehen und können so schnell sortiert werden.
    Tipp:
    Übersichtliches Newsletterlayout anbieten.

  4. Anhänge speichern: Angehängte Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien können in Skydrive gespeichert oder in den Office Web Apps bearbeitet werden.
    Tipp: Auf Anhänge wird im E-Mail-Marketing bevorzugt verzichtet, diese Regel könnte hier überdacht werden.

  5. Werbefläche nutzen: Am rechten Rand ist Platz für Textnachrichten, die bei Mouseover auch Bilder und andere Elemente zeigen können.
    Tipp: Werbefläche sollte genutzt werden!

  6. Formatierung auswählen: Das Schreiben und Empfangen von Text- und HTML-E-Mails ist möglich.
    Tipp:
    Nicht mit Inhalten geizen, da alles darstellbar ist.

  7. Adressbuch erstellen: Beim Erstellen der E-Mail wird das Adressbuch automatisch befüllt und lässt sich mit weiteren Informationen (Foto, Name, Adressdaten) erweitern.
    Tipp: Die Profilbildung wird dadurch erleichtert.

  8. Social Media einbinden: Outlook.com kann mit Facebook-Kontakten, Twitter, LinkedIn, Google und Skype verbunden werden. Die Inbox zeigt auf Wunsch auch Profilbilder und evtl. Status-Updates ein. Ein Textchat (Windows Messenger, Facebook) ist über Outlook.com im Browser möglich. Videochats mit Skype sollen so zukünftig ebenfalls ermöglicht werden.
    Tipp:
    Das Interaktive, hier durch die Verbindung von E-Mail und Social Networking, liegt absolut im Trend und wird, wenn es geschickt genutzt wird, sicherlich u.a. zu mehr Traffic und Response führen.

  9. Spam-Filter nutzen: E-Mails unbekannter Absender lassen sich gänzlich sperren. Phishing-Mails können klassifiziert werden, um so einen Filter zu trainieren.
    Tipp: Einen seriösen Absendernamen wählen und beim Newsletterversand auf DOI-Adressen achten.

  10. Newsletter abbestellen: Die Abmeldung soll automatisiert werden, so dass der Anwender nur noch den Unsubscribe-Knopf in Outlook.com anzuklicken braucht.
    Tipp:
    Newsletterinhalte interessant gestalten; eigenen Newsletter-Abmeldelink im Newsletter beibehalten.

Fazit

Outlook.com bietet Usern und Marketers viele Möglichkeiten. Genau wie bei anderen Diensten, sind Newsletterversender nicht davor gefeit, dass bestellte Newsletter (bei Outlook.com zum Teil automatisch) abgeblockt oder gelöscht werden oder vom Empfänger wieder abbestellt werden (vereinfacht bei Outlook.com). Dagegen hilft nur, die Systemvorteile wirksam zu nutzen: Wird ein seriöser Absendername gewählt, Betreffzeilen und Newsletterinhalte interessant gestaltet, dann können Newsletter und wichtige E-Mail-Anhänge in Outlook.com schneller gesichtet, übersichtlicher abgelegt und wieder aufgefunden werden – und das ist das, was E-Mail-Empfänger wollen. Marketers brauchen sich lediglich darauf einzustellen.

 

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